Praxis für Psychotherapie Rusu

Praxis für Psychotherapie Rusu


Ritterstr. 31
33602 Bielefeld

Telefon: (0521) 9 62 03 33 (0521) 9 62 03 33
Fax: (0521) 5 28 14 33
E-Mail: danielarusu@web.de




Die Praxis befindet sich direkt in der Altstadt von Bielefeld und ist rollstuhl- und behindertengerecht. Der Jahnplatz liegt etwa 200 m entfernt.


Schreiben Sie uns!



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:


Telefonische Erreichbartkeit


Dienstag und Donnerstag
13:00 - 14:30
Mittwoch und Freitag
14:00 - 14:45


Falls Sie einen Therapieplatz wünschen, können Sie mit mir einen Termin für ein Erstgespräch in der angegebenen telefonischen Sprechzeit ausmachen.
Weitere Termine werden mit Ihnen persönlich in der laufenden Therapie vereinbart.

Gesundheitsnews



Medikamente lückenlos einnehmen
Durchhalten fördert Therapieerfolg

Eine lückenlose Einnahme von Medikamenten ist Voraussetzung für den Therapieerfolg. Apotheker der Landeskammer Hessen geben Patienten Tipps, wie Sie Ihre medikamentöse Behandlung durchhalten.

Gründe für das eigenständige Absetzen von Medikamenten gibt es viele: Einige Patienten zweifeln an der Wirkung des vom Arzt verordneten Medikaments oder fürchten Neben- oder Wechselwirkungen. Andere sind von der täglichen Selbstorganisation überfordert und vergessen das Einnehmen der Arznei. Überdies können Menschen mit Erkrankungen nicht immer selbst beurteilen, wie wichtig die konstante Einnahme des Mittels für sie ist, zumal sich Fortschritte nicht immer sofort einstellen. Apotheker der Landesapothekerkammer Hessen warnen Patienten davor, die Medikamente ohne Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker abzusetzen.

Wirkstoffspiegel muss konstant bleiben

Medikamente erreichen erst dann einen definierten Wirkstoffspiegel im Blut, wenn sie regelmäßig eingenommen werden. Schwankt der Spiegel des Wirkstoffs im Blut, droht nicht nur ein Misserfolg der Therapie, sondern oft auch gesundheitliche Probleme. Werden beispielsweise blutdrucksenkende Arzneimittel einmal eingenommen und einmal nicht, pegelt sich der Blutdruck nicht nachhaltig auf ein normales Niveau ein. Bei einer unregelmäßigen Medikamentenzufuhr kommt es schlimmstenfalls zu Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Schlaganfällen. Die konsequente Einnahme ist besonders bei Mitteln wichtig, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer bestimmten Dosis eingenommen werden müssen. Antibiotika beispielsweise werden immer nach den Mahlzeiten eingenommen.

Apotheker motivieren und beraten

Bei Unsicherheiten, Zweifeln oder Ängsten sollten Patienten vor dem selbstständigen Absetzen Rücksprache mit ihrem Arzt oder Apotheker halten, betont Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Oft könne ein Gespräch mit Apothekern Bedenken aus der Welt schaffen und zum Durchhalten der Therapie motivieren. Apotheker nehmen sich überdies gerne Zeit, die Wirkungsweise von Arzneimitteln und mögliche Folgen bei einem eigenständigen Therapieabbruch zu erklären.

Rituale verhelfen zur konsequenten Einnahme

Rituale helfen, um den Alltag zu managen. So auch bei der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten. Wer zum Vergessen seiner Arznei neigt, der legt diese am besten immer griffbereit an denselben Platz. Dabei hilft Patienten ein Tablettendispenser: Dieser sieht aus wie ein kleines Regal, dass sich leicht in den Händen halten lässt. In die einzelnen Fächer können Anwender ihre Medikamente vorsortieren, wobei in einer Zeile jeder Wochentag einem Fach zugeordnet ist. Die Dispenser können dann aus mehreren „Regalreihen“ bestehen. Die Fächer können auch statt Wochentagen einzelnen Tageszeiten zugeordnet sein, also morgens, mittags, abends und nachts. Wer an einem Tag unterschiedliche Medikamente einnimmt, für den gibt es Tablettenboxen, bei denen für einen Wochentag eine ganze Zeile mit mehreren Fächern vorgesehen sind. Ein elektronischer Alarm erinnert bei einigen Modellen sogar an die Einnahme.

Auch ein gestellter Wecker oder eine Erinnerung im Handy sind guten Möglichkeiten, genaue Uhrzeiten bei der Arzneimitteleinnahme einzuhalten. Überdies gibt es auch Apps für Smartphones, die an das Einnehmen der Arzneimittel erinnern, wie die MediSafe Medication Erinnerung. Vor allem älteren Menschen fällt das Durchhalten der medikamentösen Therapie leichter, wenn Angehörige sie dabei unterstützen. Dann sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung gelegt.

Quelle: Landesapothekerkammer Hessen

27.06.2017 DGA | Quelle: apotheken.de / Sandra Göbel

Verhütung bleibt Frauensache
Historiker der Universität Jena erforschten die Geschichte der „Wunschkindpille“

Verhütung war – und ist – Frauensache! Über Jahrhunderte versuchten Frauen, der Schicksalhaftigkeit von Schwangerschaften und Geburten zu entgehen und so die Zeugung und Geburt von Kindern auf den Fall zu beschränken, in dem das Kind erwünscht ist und aufgezogen werden kann. Die Methoden der Verhütung – von diversen Kräutertränken bis zu selbstgefertigten Kondomen – standen jedoch immer unter dem hohen Risiko des praktischen Scheiterns. Mit der Erfindung chemischer Kontrazeptiva, der „Pille“, sollte sich das endlich ändern.

Der Historiker Prof. em. Dr. Lutz Niethammer von der Universität Jena hat gemeinsam mit seiner Fachkollegin Prof. Dr. Silke Satjukow von der Universität Magdeburg das Buch „Wenn die Chemie stimmt …“ Geschlechterbeziehungen und Geburtenplanung im Zeitalter der „Pille“ herausgegeben. Versammelt sind darin Aufsätze von Historikerinnen und Historikern sowie Wissenschaftlern anderer Disziplinen aus der Kultur- und Sozialwissenschaft, die auf die Beiträge zweier wissenschaftlicher Tagungen in Jena zurückgehen.

„Es sind Beiträge zu einer Kulturgeschichte der Fertilität“, sagt Silke Satjukow. Dabei geht der Blick der Forscher weit über Deutschland hinaus: Beschrieben werden die Situation in den einstigen sozialistischen Ostblockstaaten, in den USA in den 1960er Jahren, in Russland ebenso wie in der Bundesrepublik und der DDR. Unter der Überschrift „Globale Ausblicke“ werden zudem Argentinien, Brasilien, Südafrika, die Türkei und China in den Fokus gerückt. Ergänzend gibt es einen Exkurs in die Geschichte von Verhütung und Schwangerschaftsabbruch. In einem Beitrag von Lutz Niethammer wird zudem die spannende und wechselvolle Geschichte der Geburtenkontrolle in frühen islamischen Ländern erzählt.

Die begrenzte Wahrnehmung der westlichen Welt

„Dass wir im Zeitalter der Pille leben, lässt sich nur aus der begrenzten Wahrnehmung der westlichen Welt behaupten“, sagt Lutz Niethammer. Noch immer seien im weitaus größeren Teil der Welt herkömmliche Methoden wie Diaphragma, Spirale oder Sterilisation die Mittel der Wahl. Auch seien die Diskussionen um die „Pille“ bis heute nicht verstummt: Die Einnahme wird aus religiösen Gründen in Frage gestellt, problematisch sind zudem die zahlreichen Nebenwirkungen der chemischen Kontrazeptiva.

Die Kulturgeschichte der Fertilität kennt zahlreiche Sonderwege. So ersetzte in der Sowjetunion und im heutigen Russland der Schwangerschaftsabbruch faktisch legal die Verhütung. In der DDR hingegen wurde die „Antibaby-Pille“ als „Wunschkindpille“ staatlich propagiert und gefördert. Das Präparat sollte es ermöglichen, Berufstätigkeit und Mutterschaft besser zu vereinbaren.

Erforscht haben die Geschichte der DDR-„Wunschkindpille“ die Historiker Dr. Annette Leo und Christian König in einem Forschungsprojekt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie befragten Frauen verschiedener Generationen über ihre Erfahrungen mit der „Pille“ und forschten in den Archiven. Ihre Ergebnisse haben sie in dem Buch „Die 'Wunschkindpille'. Weibliche Erfahrung und staatliche Geburtenpolitik in der DDR“ veröffentlicht.
Offiziell begann die Geschichte der „Wunschkindpille“ 1965 in Jena. In jenem Jahr brachte der Volkseigene Betrieb „Jenapharm“ das neue Verhütungsmittel unter dem Namen „Ovosiston“ auf den Markt. Vorausgegangen sei dem ein Spionagefall, schreiben die beiden Autoren. Angeblich stahl ein „Kundschafter“ des Ministeriums für Staatssicherheit die Pillen-Rezeptur bei der westdeutschen Konkurrenz. Belege indes fanden König und Leo nicht.

Bibliographische Angaben: Lutz Niethammer/Silke Satjukow (Hg.): „Wenn die Chemie stimmt … Geschlechterbeziehungen und Geburtenplanung im Zeitalter der 'Pille'“, Wallstein Verlag, Göttingen 2016, 424 Seiten, 39,90 Euro, ISBN: 978-3-8353-1741-3

Annette Leo/Christian König: „Die 'Wunschkindpille'. Weibliche Erfahrung und staatliche Geburtenpolitik in der DDR“, Wallstein Verlag, Göttingen 2016, 314 Seiten, 29,90 Euro, ISBN: 978-3-8353-1655-3 Bildunterschrift: Die "Wunschkindpille" der DDR steht im Mittelpunkt des Buches von Annette Leo und Christian König.

Keine Angst vor Impfungen
Das Kind beim Arztbesuch beruhigen

Impfungen sind wichtig – doch angenehm sind sie nicht. Gerade Kinder haben häufig Angst vor dem „Pikser“ und brauchen daher die Unterstützung der Eltern beim Arzt. Tipps für eine möglichst stressfreie Impfung.

Körper- und Blickkontakt während Impfung helfen

Mindestens bis zum Alter von 10 Jahren sollten Eltern beim Impfen ihrer Kinder immer dabei sein. Körper- und Blickkontakt sowie ein Gespräch helfen dem Kind, mit der stressigen Situation besser umzugehen. Bei großer Angst vor der Impfung können ein Schmerzpflaster, Eisspray oder eine betäubende Creme sinnvoll sein. Diese können Eltern im Vorfeld in der Apotheke kaufen. Falsche Aussagen wie „das tut überhaupt nicht weh“ sollten Eltern jedoch vermeiden, da sie Misstrauen und Angst des Kindes gegenüber dem Impfen noch verstärken können.

Jüngere Kinder während Impfung beschäftigen

Bei Kindern bis zum Grundschulalter empfehlen sich ablenkende Maßnahmen, zum Beispiel in Form eines Spielzeugs oder eines Bilderbuchs. Für die noch Jüngeren rät Dr. Martin Terhardt vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte: „Bei Babys wirkt ein Schnuller oder das Stillen schmerzlindernd. Bei Kindern unter zwei Jahren hat sich die Gabe einer Zuckerlösung oder einer süßen Flüssigkeit kurz vor und während der Impfung bewährt. Säuglinge und Kleinkinder bis zu drei Jahren sollten beim Impfen auf dem Schoß oder auf dem Arm von Mutter oder Vater in aufrechter Position gehalten werden.“ Nach der Impfung können Eltern ihr Kind dann leicht schaukeln und liebkosen.

Quelle: Kinderärzte im Netz

20.06.2017 DGA | Quelle: apotheken.de / Leonard Olberts